Passeirer Radweg

Er war einer der ersten im Burggrafenamt und ist noch immer einer der schönsten. Der Radweg beginnt im Zentrum von Meran an der Postbrücke. Zunächst geht es auf die schattige Sommerpromenade, vorbei an der Marmorstatue von Kaiserin Elisabeth von Österreich. „Sissi“ logierte insgesamt viermal in Meran und verhalf der Stadt Ende des 19. Jahrhunderts zu ihrem Ruf als Kurort „am Südbalkon der Monarchie“. Nach ca. 500 m ist zwischen eng stehenden Häusern hindurch eine kurze Steigung zu überwinden. Gleich darauf geht es durch eine Unterführung. Dann stört noch auf rund 200 m der Verkehrslärm der parallel verlaufenden Passeirerstraße. Und von da an gibt es nur noch das Rauschen der Passer.

Auf 4 km geht es nun links der Passer in kaum merklicher Steigung bis zur Fischzucht. Hier sorgt das Landesversuchszentrum Laimburg dafür, dass in Südtirols Bächen die Forellen nie ausgehen. Hinter der Fischzucht setzt der Radweg auf das rechte Ufer der Passer über, und so geht es weiter taleinwärts. Mal auf der orografisch rechten Seite des rauschenden Baches, meistens aber auf der linken und im Schatten der üppigen Ufervegetation. Der Untergrund besteht meist aus festem Lehmboden mit etwas Schotter, die Steigungen sind gering. Auch Kinder und Ungeübte kommen gut voran.

Riffian und auch noch Saltaus liegen hoch über dem Radweg. In St. Martin aber führt er auf gleicher Höhe am Ort vorbei. Nach rund 18 km kommt rechts der Sandhof mit dem MuseumPasseier in Sicht. Der Radweg endet einen Kilometer weiter in St. Leonhard.