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Ala Der Andreas-Hofer-Bus in Ala Andreas Hofer und sein Schreiber Kajetan Sweth kamen auf ihrem letzten Weg Richtung Mantua am 2. Februar 1810 in Ala, der südlichsten Stadt des damaligen Tirol, an. Hier verbrachten sie als Gefangene eine Nacht im Palazzo Taddei, bewacht von französischen Soldaten. Hier soll sich laut einer Aufzeichnung des Priesters Antonio Bresciani Borsa eine Begebenheit zugetragen haben, die er selbst als Elfjähriger von einem Fenster aus beobachtet haben soll: Aus einem Ofen soll Kohlendioxyd ausgetreten sein und sowohl Hofer als auch die Wachen in Lebensgefahr gebracht haben. Andreas Hofer habe hierbei die sich bietende Möglichkeit zur Flucht nicht wahrgenommen, sondern einen vom Rauch betäubten französischen Offizier aus dem Zimmer getragen. Am folgenden Tag ging die Fahrt weiter über Verona, Peschiera und dann dem Mincio entlang vorbei an Valeggio in Richtung Mantua. Hier kam er am 5. Februar 1810 in der Zitadelle an und wurde im Al-Vaso-Turm eingesperrt.
Ala liegt an der Heeresstraße und hatte - wie die übrigen Orte im Etschtal - ständig an Truppendurchzügen zu leiden. Nicht nur das Jahr 1809 war dabei bestimmend, sondern bereits ab 1796 forderten französische Truppen von der Bevölkerung Verköstigung, Unterbringung und Vorspanndienste. Im Jahre 1804 saugte General Mac Donald Welschtirol bis aufs Blut aus und im April 1809 waren es die Truppen von General Baraguay d`Hilliers, die in der Nähe von Rovereto auf österreichische Truppen stießen. Gegen Ende 1809 waren es dann General Peyri und General Vial, welche mit ihren Soldaten viel Leid über die Bevölkerung dieser Gegenden brachten und dazu beitrugen, dass sie schließlich völlig verarmte. Auch Räuberbanden trieben in der Schlussphase ihr Unwesen.